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January 3, 2024

Webseiten programmieren lassen: Lohnt sich das?

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Ob als Freiberufler, Blogger oder Inhaber eines Unternehmens – die eigene Website gilt als Aushängeschild und repräsentiert ein Unternehmen im Internet.

In der Vergangenheit war die Erstellung einer Website mit viel Aufwand verbunden. Mittlerweile gibt es jedoch verschiedene Homepage-Baukästen, die die Website-Erstellung vereinfachen.

 

Wir erklären, wie man eine Homepage selbst erstellen kann, warum es sich lohnt, die eigene Website dennoch professionell erstellen zu lassen und welche Kosten anfallen.

 

 

Homepage selbst erstellen

 

Die Erstellung einer Website ist maßgeblich für Unternehmen, Freelancer und Blogger. Daher ist es sinnvoll, das Aushängeschild so professionell und ansehnlich wie möglich zu gestalten.

 

Darüber hinaus stellt sich die Frage, warum man überhaupt eine Homepage erstellen sollte. Folgende Gründe sprechen für die Erstellung einer Website:

 

  1. Interessenten und Kunden nutzen das Internet täglich: Mittlerweile ist eine eigene Homepage für Unternehmen nicht mehr wegzudenken. Laut einer Umfrage von Statista sollen im Jahr 2021 rund 91 Prozent der Befragten das Internet aktiv genutzt haben. Daher ist eine Online-Präsenz kein Nice-to-have, sondern ein absolutes Muss.

  2. Website als Visitenkarte und Aushängeschild: Nirgendwo sonst können das eigene Unternehmen sowie dessen Kompetenzen, Leistungen und Werte so gut präsentiert werden wie auf der Firmenwebsite. Jegliche Informationen können weitaus umfangreicher und übersichtlicher dargestellt werden als in einem Flyer oder auf einem Plakat.

  3. Mit einer Homepage immer auf dem neuesten Stand: Im Gegensatz zu herkömmlichen Printmedien kann eine Website mit relativ wenig Aufwand immer wieder aktualisiert und auf den neuesten Stand gebracht werden. So können beispielsweise veraltete Preise oder Informationen überarbeitet werden – und das mit nur wenigen Klicks.

  4. Rund-um-die-Uhr-Erreichbarkeit mit einer Website: Internetseiten sind bekanntermaßen stets erreichbar, unabhängig von der Uhrzeit. So können Kunden jederzeit – Tag und Nacht – in einem Online-Shop einkaufen oder sich über das Unternehmen informieren. Die Erstellung einer Homepage bietet demnach eine Art Dauermarketing.

  5. Homepage bietet internationale Präsenz: Heutzutage lässt sich jede Website in die unterschiedlichsten Sprachen übersetzen. So können nicht nur Interessenten und Kunden in der Region oder in Deutschland erreicht werden. Eine Homepage ist die ideale Möglichkeit, um Kunden in der ganzen Welt zu gewinnen.

  6. Websites bieten unendliche Möglichkeiten: Ob eine Website privat oder geschäftlich genutzt wird – eine eigene Homepage kann so gut wie jede Aufgabe und jeden Zweck erfüllen, indem sie individuell auf den Bedarf abgestimmt wird.

  7. Mit einer Website Produktmarketing fördern: Heutzutage lassen sich viele Produkte in einem Online-Shop besser vermarkten und verkaufen, als es in einem lokalen Geschäft oder mittels Printmedien der Fall ist. Die Homepage bietet ausreichend Platz und Möglichkeiten, um Dienstleistungen oder Produkte optimal zu präsentieren und schlussendlich auch zu verkaufen.

  8. Erstellen einer Website muss nicht teuer sein: Anfänger müssen bei der Erstellung einer Homepage kein großes finanzielles Risiko eingehen. Bereits gegen eine geringe monatliche Gebühr kann man sich eine eigene Website erstellen.

 

 

Baukasten-Dienstleister

 

Möchte man die Firmenhomepage in Eigenregie und nicht in Zusammenarbeit mit einer Webagentur erstellen, bieten sich hierfür mittlerweile zahlreiche Homepage-Baukästen an.

 

Bei einem sogenannten Homepage-Baukasten handelt es sich um ein Tool beziehungsweise Programm, welches ermöglicht, eigene Websites ohne schwierige Code-Programmierungen zu erstellen.

 

Durch die benutzerfreundliche und leicht verständliche Anwendung werden weder Webdesigner noch sonstige Experten benötigt. In der Regel können Kunden ohne jegliche Erfahrungen aus einer Vielzahl an Vorlagen auswählen und diese nach den eigenen Wünschen und Bedürfnissen anpassen.

 

In der Regel muss für die Nutzung eines Online-Homepage-Baukastens keine Software installiert werden, da diese in einer Web-Applikation verwendet werden können. Es gibt jedoch auch Offline-Homepage-Baukästen, die heruntergeladen werden müssen.

 

Dabei ist die Funktionsweise eines Homepage-Baukastens unkompliziert und simpel. Kunden haben im ersten Schritt die Auswahl zwischen unterschiedlichen Vorlagen, die sowohl das Aussehen als auch die Ausrichtung der Website definieren. Anschließend können mittels eines Drag-and-drop-Editors zahlreiche Optionen personalisiert werden. So können neue Seiten erstellt und Inhalte wie Bilder, Videos, Texte, Überschriften oder sonstige Applikationen hinzugefügt werden.

 

Das fertige Design und Erscheinungsbild der Website kann bereits während des Bearbeitungs-Prozesses gesehen werden, sodass diese Homepage-Baukästen ideal für Anfänger und Unerfahrene geeignet sind.

 

Jedoch hat ein Homepage-Baukasten so einige Nachteile, die nicht außer Acht gelassen werden dürfen. So kann ein Baukasten-Dienstleister eine ideale Möglichkeit für private Blogger sein, für die Erstellung einer gewerblichen Firmenhomepage sind diese Programme jedoch eher weniger geeignet. Das liegt vor allem an folgenden Defiziten, die ein Homepage-Baukasten aufweist:

 

  • unzureichende Kundenbetreuung und schlechter Support
  • eingeschränkte Auswahl an Design-Vorlagen
  • Risiko bei der Verwendung standardisierter Platzhalter
  • kaum eine Möglichkeit der Suchmaschinenoptimierung (SEO)
  • keine benutzerspezifischen Befugnisse und Rechte
  • keine Möglichkeit für das Einbauen branchenspezifischer Erweiterungen (z. B. Buchungssysteme, Kontaktformulare, Filter etc.)
  • vollständige Abhängigkeit vom Anbieter
  • kostenintensive Zusatzpakete

 

 

Content Management System

 

Neben den klassischen Homepage-Baukästen gibt es sogenannte Content Management Systeme (CMS). Zu den bekanntesten und gängigsten CMS-Lösungen gehören Joomla, TYPO3 und WordPress. Diese können kostenlos genutzt werden und gelten als sehr einsteigerfreundlich. Darüber hinaus verfügen die Content Management Systeme über eine große Vielfalt an kostenlosen und kostenpflichtigen grafischen Vorlagen für Websites.

 

Grundsätzlich sind CMS-Lösungen für größere Unternehmen geeignet, die stets neue Inhalte hochladen. Darüber hinaus können mehreren Personen aus dem Team benutzerdefinierte Rechte eingeräumt werden, sodass das parallele Arbeiten an der Website ermöglicht wird. Dennoch sind einschlägige HTML-Kenntnisse in den meisten Fällen nicht erforderlich. Es benötigt jedoch einige Zeit, bis man sich mit dem CMS auseinandergesetzt hat.

 

Besonders für kleine und mittelständische Unternehmen hat ein CMS zur Erstellung einer Website fast ausschließlich Nachteile:

 

  • rund doppelt so hohe Entwicklungskosten im Vergleich zur Erstellung mit statischem HTML
  • hohe Wartungs- und Pflegekosten (monatlich ca. 50 bis 200 Euro)
  • zusätzlich teure Lizenzgebühren für Zusatzfeatures und Premium-Plug-ins
  • häufig niedrige Performance-Werte, wodurch das Google-Ranking negativ beeinflusst werden kann
  • Pflege und Wartung in Eigenregie erfordert oft viel Zeit für Schulungen und damit auch hohe Kosten
  • hohe Sicherheitsrisiken (andauernde Sicherheitsprobleme, regelmäßige Hacker-Angriffe etc.)
  • aufgrund der Größe und Komplexität keinesfalls für kleine und mittelständische Unternehmen geeignet

Website selbst erstellen vs. programmieren lassen

 

Grundsätzlich können sich Unternehmen und Freelancer frei entscheiden, ob sie ihre Website selbst erstellen oder das Website-Projekt in die Hände von Profis abgeben möchten. Beide Varianten haben durchaus ihre Vorzüge.

 

So sind die niedrigen Kosten bei einer selbst erstellten Website ein ausschlaggebendes Kriterium, warum sich viele Unternehmen gegen die Zusammenarbeit mit einer professionellen Webdesign-Agentur entscheiden. Darüber hinaus ist die Gestaltung der Firmenhomepage mit einem Homepage-Baukasten oder einem Content Management System auch ohne jegliche Erfahrungen oder Programmierkenntnisse möglich.

 

Heutzutage gibt es unendliche Möglichkeiten, eine Website selbst zu erstellen, sodass sich die berechtigte Frage stellt, warum Unternehmen überhaupt noch auf Experten einer Webdesign-Agentur angewiesen sein müssen. Die Gründe für die Beauftragung eines Profis sind vielfältig.

 

Zum einen ist der Faktor Zeit ein ausschlaggebendes Argument. Eine Website ist nicht innerhalb weniger Stunden aufgebaut und benötigt darüber hinaus ständige Betreuung – nur so kann mit dem Internetauftritt tatsächlich Erfolg und Geld generiert werden.

 

Das Erlernen der gesamten Website-Thematik ist zeitintensiv, sodass unter Umständen das eigentliche Kerngeschäft vernachlässigt wird. Darüber hinaus kommen selbst erlernte Kenntnisse über SEO-Maßnahmen & Co. in der Regel nicht an die Expertise eines Webdesigners heran.

 

Diese Aspekte sprechen dafür, dass es durchaus sinnvoll sein kann, die eigene Website von einem Profi erstellen zu lassen, anstatt sich selbst mit der Thematik auseinanderzusetzen. So hat die Beauftragung einer Webdesign-Agentur oder eines Webdesigner-Freelancers zusammenfassend unter anderem folgende Vor- und Nachteile:

 

 

 

Geringes Budget und nötiges Know-how

 

Einige Unternehmen entscheiden sich bewusst dafür, das Erstellen der Website selbst in die Hand zu nehmen – vor allem, wenn sie nur ein geringes Budget zur Verfügung haben.

 

Jedoch sollte man das Webdesign-Projekt nur in Angriff nehmen, wenn folgende Voraussetzungen erfüllt sind:

 

  • Es besteht grundsätzliches Interesse an der gesamten Webdesign-Thematik.
  • Man ist lernbereit und hat keine Angst davor, sich mit technischen Aspekten auseinanderzusetzen.
  • Man verfügt über ausreichend Zeit.
  • Es besteht ein ausführlicher Plan, sodass die Website zu dem gewünschten Datum online gehen kann.
  • Man hat absolut kein Geld für einen externen, professionellen Webdesigner.
  • Man möchte sich die lästige Suche nach dem besten Preis-Leistungs-Verhältnis ersparen.
  • Es befindet sich ein Profi im Bekannten- oder Freundeskreis, der gegebenenfalls mit Rat und Tat zur Seite stehen kann.

 

 

Fokus auf das Kerngeschäft

 

Neben dem Design einer Website sind auch die Inhalte maßgeblich für den Erfolg. So können eine Suchmaschinenoptimierung, die Website-Pflege und eine ganzheitliche, umfassende Betreuung nur von einem externen Anbieter geleistet werden.

 

Gründer von Unternehmen haben häufig einen überfüllten Terminplan und müssen sich zeitgleich mit den unterschiedlichsten Dingen beschäftigen. Auch wenn das Geld knapp ist, kann die Beauftragung einer Webagentur eine geeignete Möglichkeit sein, um sich als Unternehmer auf das Kerngeschäft zu fokussieren.

 

Das hat unter anderem folgende Vorteile:

 

  • Unternehmen profitieren von der Erfahrung und Expertise einer Webagentur
  • mehr Zeit für das eigentliche Geschäft
  • effizienter Website-Aufbau
  • mehr generierte Leads und Umsätze durch SEO (Search Engine Optimization)
  • ganzheitliche Betreuung für Anfänger

 

 

Welche Kosten fallen an?

 

Grundsätzlich sind die Kosten für eine Homepage nicht pauschal nennbar. Wie viel Geld letztendlich in die Website investiert werden muss, hängt maßgeblich von den folgenden Faktoren ab:

 

  • Größe des Unternehmens
  • gewünschter Umfang des Internetauftritts
  • Größe der beauftragten Webdesign-Agentur
  • Nutzung einer Standard- oder Individuallösung

 

Darüber hinaus können individuelle Kriterien den Preis für die Erstellung und Betreuung einer Website beeinflussen. So müssen bei der Beauftragung eines externen Dienstleisters unter anderem folgende Daten angegeben werden, damit dieser ein fundiertes Angebot erstellen kann:

 

  • allgemeine Daten des Unternehmens (geschätzter Jahresumsatz, Mitarbeiteranzahl, Größe)
  • Arten der Geschäftsabwicklung und gewünschte Interaktion über die Website
  • gewünschte Funktionen und Zielsetzungen der Online-Präsenz
  • erwartete Besucherzahl der Website
  • technische Basis
  • Zugriffsmöglichkeiten
  • Umfang der Website (Unterseiten etc.)
  • Umfang der Design-Ausarbeitung
  • gewünschte Leistungen im Multimedia-Bereich
  • bereitgestellte Inhalte (Texte, Design, Blog, Forum, Online-Shop etc.)
  • individuelle Anforderungen und Auflagen
  • Wartungsanforderungen
  • besondere Wünsche in Bezug auf SEO, SEM und Marketing

 

 

Kosten für die Domain

 

Die Kosten für die Domain sind keine optionalen Kosten, sondern es handelt sich hierbei um eine jährliche Gebühr, die für die Bereitstellung der Internetadresse anfällt.

 

Der Domainanbieter rechnet die Kosten in der Regel automatisch ab. Es handelt sich hierbei um laufende, wiederkehrende Kosten für die Erstellung einer Website, die sich auf ungefähr 10 bis 20 Euro pro Jahr belaufen.

 

 

Erstellung der Webseite

 

Auch die Kosten für die Erstellung einer Website sind notwendig. Sie fallen bei einer Neugestaltung einer Homepage an und werden in der Regel von dem Webdesigner oder der zuständigen Agentur als Stundensatz, Tagessatz oder Festpreis einmalig abgerechnet. Zusätzlich können Kosten für die Erstellung von bestimmten Website-Inhalten anfallen, z. B. für einen Fotografen oder einen Texter. Im Durchschnitt muss ein Unternehmen mit einmaligen Kosten von 2.000 bis 20.000 Euro rechnen.

 

 

Wartung & Pflege

 

Grundsätzlich sind die Kosten für die Wartung und Pflege einer Website optional. Dennoch sollte eine bereits bestehende Homepage regelmäßig gewartet werden, um etwaige Sicherheitslücken zu schließen, sodass jegliche Features und Plug-ins kompatibel bleiben.

 

Ein einzelner Wartungsauftrag kann hunderte oder gar tausende Euro kosten. Es lohnt sich jedoch, einen Wartungsvertrag abzuschließen, der monatlich zwischen 100 und 400 Euro kostet. Somit ist sichergestellt, dass die Website stets einwandfrei läuft.

 

 

Lizenzen

 

Bestimmte externe Plug-ins und Lizenzen von Drittanbietern müssen, falls vorhanden, ebenfalls gezahlt werden. Je nach Anbieter können diese Kosten laufend oder einmalig sein.

 

Aufgrund der unterschiedlichen Optionen lässt sich der Preis nicht genau beziffern, jedoch belaufen sich die Kosten in der Regel auf zwei- oder dreistellige Beträge.

 

 

Suchmaschinenoptimierung

 

SEO ist einer der wichtigsten Bestandteile einer Website. So kann die Website für Suchmaschinen wie Google optimiert werden, sodass die Homepage eine höhere Besucheranzahl und damit auch höhere Umsätze generiert.

 

Je nach durchgeführten SEO-Maßnahmen können die Kosten der Suchmaschinenoptimierung einmalig, monatlich oder auch jährlich anfallen.

 

Eine seriöse und langfristige SEO-Betreuung kann Unternehmen jedoch durchaus 800 bis 1.000 Euro im Monat kosten.

 

 

Sonstige Kosten

 

Weitere Marketingstrategien, wie etwa bezahlte Werbung auf diversen Social-Media-Kanälen oder Google-Werbung sind ebenfalls eine Option. Diese können durchaus individuell sinnvoll sein und sollten deshalb eingehend mit einem Experten erörtert werden. Die Kosten lassen sich nicht genau bestimmen, da sie variieren.

 

 

Wichtig: Ziel der Webseite

 

Vor der Erstellung einer Website sollte man sich darüber im Klaren sein, welche Ziele mit dem Internetauftritt verfolgt werden. Sind diese Ziele nur vage formuliert, bleibt häufig ein Erfolg aus.

 

Daher ist es umso wichtiger, eine ausgeklügelte Strategie zu entwickeln, sodass die konkreten Aufgaben und Wünsche durch die Homepage erfüllt werden können.

 

In der Regel hat eine Internetpräsenz folgende Ziele:

 

  • öffentliche Präsenz und internationale Wahrnehmung
  • Kundengewinnung und -bindung
  • Umsatzsteigerung
  • Kosteneinsparung durch Automation
  • Übermittlung stets aktualisierter Informationen
  • Waren- und Dienstleistungspräsentation

 

 

Erfolge langfristig messen

 

Zur Überprüfung der erfolgreichen Umsetzung der Ziele eignet sich beispielsweise ein Web-Analyse-Tool. So kann der Erfolg der Website langfristig gemessen werden und eventuell erforderliche Nachbesserungen können erfolgen.

 

Sowohl der Traffic als auch das Verhalten der Website-Besucher sollte stets analysiert werden, sodass entsprechende Rückschlüsse gezogen und Optimierungen vorgenommen werden können.

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